
Reinigung und Funktionsanalyse von Filtern in Minibaggern
1. Korrekt einbauen, damit keine ungefilterte Luft in den Zylinder gelangt.
Bei der Prüfung des Luftfilters muss die Dichtung am Filterelement fest sitzen. Ist sie beschädigt, ersetzen Sie sie durch eine neue.
2. Beim Austausch des Filterelements ein Originalteil statt eines minderwertigen Ersatzteils verwenden.
Hochwertige und minderwertige Filterelemente lassen sich meist anhand der Verpackung und des äußeren Erscheinungsbilds unterscheiden; außerdem kann eine Prüfung nach dem Einbau Aufschluss geben. Überschreiten die CO-Emissionen nach dem Einbau eines neuen Filterelements die Grenzwerte, während sie ohne Filterelement innerhalb der Grenzwerte liegen, ist das ein Hinweis darauf, dass das Filterelement zu wenig Luft durchlässt und ungeeignet ist.
3. Das Filterelement besteht aus mikroporösem Filterpapier mit Oberflächenbehandlung. Bei laufendem Motor wird die Luft durch die Mikroporen gefiltert, sodass saubere Luft in den Zylinder gelangt. Im Betrieb lagert sich Staub rund um das Filterelement ab. Verwenden Sie zur Reinigung weder Wasser noch Öl, damit kein Öl in das Filterelement eindringt.
Es gibt zwei gängige Reinigungsmethoden: (1) Ausklopfen: Nehmen Sie das Filterelement aus dem Gehäuse und klopfen Sie leicht auf die Stirnseite des Filterpapiers, damit der Staub abfällt. Berühren Sie nicht die Außenfläche des Filterelements, um Beschädigungen zu vermeiden. (2) Ausblasen: Blasen Sie den Staub mit Druckluft aus dem Filterelement. Um das Filterpapier nicht zu beschädigen, darf der Druck 0,2 bis 0,3 MPa nicht überschreiten.
4. Filter regelmäßig reinigen und austauschen.
Reinigen Sie das Luftfilterelement während des Betriebs regelmäßig gemäß den Wartungsvorschriften für das Fahrzeug. So verhindern Sie, dass übermäßige Staubablagerungen den Ansaugwiderstand erhöhen, die Motorleistung verringern und den Kraftstoffverbrauch steigern. Ein beschädigtes Filterelement muss rechtzeitig ersetzt werden.
Spezifische Analyse der Filterfunktion bei Minibaggern:
Die Funktionsprüfung des Filterelements umfasst vier Bereiche: 1. Prüfung des Strömungswiderstands zur Messung des Druckverlusts im Luftstrom. Anhand von zwei Versuchen mit Originalfiltern lässt sich die Staubaufnahmekapazität des Filters berechnen. Die Abscheideleistung herkömmlicher Filterelemente sollte mindestens 99 % betragen. Im Versuch zur kumulierten Staubbeladung und Leistung wird ermittelt, wie viel Staub sich ansammelt. Zu viel Staub verstopft das Filterelement und erhöht den Ansaugwiderstand. Eine Verringerung der Motorleistung oder eine Erhöhung des Kraftstoffverbrauchs um 5 % markiert die Grenze, ab der das Filterelement gereinigt oder ersetzt werden muss.
Bei der Prüfung des Ansaugwiderstands darf der Druckverlust bei erhöhtem Luftdurchsatz 3,2 kPa nicht überschreiten. Andernfalls erfüllt die Filterpatrone die Anforderungen an den Ansaugluftstrom des Motors nicht. Das Ansaugsystem muss außerdem so ausgelegt sein, dass Luft ungehindert in den Motor gelangt und die Anforderungen an Druck und Temperatur erfüllt werden. Ansaug- und Abluftleitungen sollten möglichst weit voneinander und von Hindernissen entfernt verlaufen. Ansaugkrümmer und Komponenten mit hohen Temperaturen sind ebenfalls zu berücksichtigen; heiße Gase dürfen nicht in den Kabinenlufteinlass gelangen. Die warme Luft aus der Kabine muss ungehindert abgeführt werden, damit die Kabinentemperatur möglichst niedrig bleibt. Neben dem Motor selbst sorgt eine sachgerechte Wartung dafür, dass der Motor zuverlässig läuft und die Produktionsqualität gewährleistet wird. Der Motor ist die Antriebsquelle des Hydraulikbaggers und muss durch eine wissenschaftlich fundierte, angemessene Wartung geschützt werden.
Eine sachgerechte, planmäßige Wartung orientiert sich an den tatsächlichen Betriebsbedingungen des Motors und dient der vorbeugenden Instandhaltung. Nach einer Analyse des Zusammenspiels der vier Prozesse Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstoßen lässt sich beurteilen, ob eine Reparatur erforderlich ist oder weitere Komponenten ausgetauscht werden müssen. So können die Motorleistung wiederhergestellt und die Lebensdauer verlängert werden.
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