
So beheben Sie Eisenspäne im Minibagger
Im Hydrauliksystem von Minibaggern entstehen mitunter Eisenspäne. Dieses bei manchen Baggern häufige Problem wollen wir hier näher erläutern.
Werden Eisenspäne im Hydrauliksystem eines Minibaggers entdeckt, müssen Tank und Leitungen umgehend gereinigt und ein starker Magnet im Hydrauliktank platziert werden. Auch am Kühler und an anderen Stellen können sich Späne befinden. Selbst nach einem Kühlerwechsel lässt sich nicht sicherstellen, dass das System vollständig sauber ist. Wie lässt sich das Problem beheben? Eine Möglichkeit wäre, einen Magnetfilter vor der Hauptpumpe einzubauen. Doch ist das wirksam?
So lassen sich Eisenspäne im Hydrauliksystem eines Minibaggers grob beurteilen:
Späne aus dem Zylinder sind glänzend, da sie bei niedriger Drehzahl ihren Glanz behalten. Stumpfe Späne stammen von Lagern der Pumpe oder des Motors und entstehen durch hohe Drehzahlen und Verschleiß.
Beurteilung der Situation:
Sind die Eisenspäne relativ groß und im Kraftstofftank leicht zu finden, könnte der Zylinder beschädigt sein.
Ist das Filterelement des Hydrauliksystems nicht stark beschädigt, entstehen in Ventil und Pumpe möglicherweise keine Eisenspäne. Kühler und starre Leitungen kommen jedoch ebenfalls als Ursache infrage. Dies tritt natürlich nur auf, wenn ein neues Fahrzeug oder neue Teile eingebaut werden.
Der Druck in der Rücklaufleitung ist niedrig; daher kann ein Filterelement mit höherer Filterfeinheit gewählt werden. Befinden sich die Späne nicht im Kraftstofftank, scheint der Magnetismus keine Rolle zu spielen. Das Hydrauliköl strömt in der Leitung normalerweise sehr schnell, sodass herkömmliche Magnete die Späne nur schwer anziehen können.
1. Die Kühlmitteltemperatur des Motors ist sehr hoch. Nach dem Ausbau des Thermostats muss die kleine Öffnung unter dem Thermostatgehäuse mit einem Stopfen verschlossen werden, damit kein heißes Wasser zurückströmt.
2. Die Zahnräder der Zahnradpumpe trennen die Saugseite ab und erzeugen dort ein Vakuum. Auf der Druckseite wird das Volumen kleiner, wodurch ein Druck entsteht. Die Rückseite der hufeisenförmigen Ventilplatte zeigt stets zur Druckseite. Der Druck des Hydrauliköls erzeugt eine axiale Kraft auf die Ventilplatte, die sie gegen das Zahnrad presst und so die Abdichtung verbessert. Zudem gleicht die Konstruktion den Druck bei Verschleiß automatisch aus.
3. Der kleine Steuerkolben im Bedienhebel dient hauptsächlich der Feinsteuerung.
4. Einzelne Bauteile sind häufig verstopft. Prüfen Sie, ob sich die Verbindungsschläuche innen ablösen.
5. Die Feder in der Mitte des Steuerschiebers ist dünner als der Außenring. Der Außenring dient vermutlich als Anschlagpuffer am Hubende. Die Zwischenhülse begrenzt den Hub des Steuerkolbens.
6. Grobe Beurteilung der Eisenspäne: 1. Zylindrische Späne glänzen und verlieren diesen Glanz aufgrund ihrer niedrigen Drehzahl nicht. 2. Stumpfe Eisenspäne stammen von Pumpen- oder Motorlagern und entstehen durch hohe Drehzahlen und Verschleiß.
7. Der zweite Steuerdruck ist normal, doch die Bewegung ist langsam. Prüfen Sie, ob der Schieber im Vorsteuerhebel verschmutzt ist und dadurch der Hub begrenzt wird. Selbst bei maximaler Betätigung ist der Hub dann verkürzt: Der Druck reicht aus, der Durchfluss jedoch nicht. Ist die Kraft am Ventilschaft zu gering, öffnet sich das Ventil nicht weit genug und die entsprechenden Bewegungen werden stark verlangsamt.
8. Gleichzeitige Bewegungen sind langsam oder bleiben aus. Der zugehörige sekundäre Vorsteuerdruck liegt unter 20 kg/cm².
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